Unsere ganz persönlichen Lesetipps
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Moritz Eisele empfiehlt:
'Dieses Buch ist großartig!' Tom Hanks
'Buckeye ist ein Wunderwerk. Es ist mein Buch des Jahres. Ich könnte es nicht mehr lieben. 'Chris Whitaker
In Bonhomie, einer Kleinstadt in Ohio, bestimmt wie überall der Zufall das Leben. 1945 sind alle Männer im Krieg - bis auf Cal, der wegen eines um einige Zentimeter verkürzten Beins daheim den Haushaltswarenladen seines Schwiegervaters schmeißt. Als Präsident Truman im Radio die Kapitulation der Deutschen verkündet, ist die schöne Margaret gerade bei ihm im Laden, und die beiden teilen im Freudentaumel einen Kuss. Aus diesem Moment entsteht eine Affäre, die lange abgekühlt ist, als ein kleiner Junge auf die Welt kommt und die Familien von Cal und Margaret für immer miteinander verbindet. Während das Land im Nachkriegsboom floriert, wächst in Bonhomie ein Geheimnis heran. Bis bei der Hundertjahrfeier der Stadt die Wahrheit mit dem Knall der Feuerwerkskörper ans Licht kommt.
Andrea Wulf
Der Reisende - Georg Forster und die Entdeckung der Menschlichkeit
592 S., 2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche s/w-Abbildungen im Text, geb.,
ISBN 9783570105580
32,- EUR
Sabine Eisele empfiehlt:
Naturforscher, Entdecker, Revolutionär: die Wiederentdeckung des Georg Forster
Georg Forster war seiner Zeit weit voraus: Bereits als junger Mann bereiste er die entlegensten Winkel der damals bekannten Welt und stellte mit seinen Ideen zu Menschlichkeit und Freiheit die europäischen Weltanschauungen des 18. Jahrhunderts radikal infrage. Von seiner Weltumsegelung mit James Cook brachte er den unerschütterlichen Glauben an die Gleichheit aller Menschen zurück. Seine Einsichten und seinen Ruhm nutzte Forster, um gegen Imperialismus, Rassismus und Sklaverei zu kämpfen. Immer wieder geriet er dadurch mit den Vorstellungen seiner Zeit - und den Autoritäten - in Konflikt. Angesteckt von den Ideen der Französischen Revolution, wurde Foster schließlich Anführer der kurzlebigen Mainzer Republik. Gestützt auf einen immensen Fundus an Quellen und die umfangreiche Korrespondenz Forsters, zeichnet Andrea Wulf das lebendige Porträt eines leidenschaftlichen, freien Geistes, der sein Leben lang danach strebte, das zu finden, was uns alle verbindet. Ausgestattet mit vielen farbigen Abbildungen und Karten.
Ingra Orthober empfiehlt:
Katharina Höftmann nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Jahrhundert, über den Ozean und all die Erschütterungen hinweg, die bis heute nachwirken.
Friedchen und Paula lernen sich 1932 kennen und 'verfreunden' sich auf den ersten Blick. Zwei junge Frauen voller Lebenshunger, voller Hoffnungen und großer Träume. Ihre Freundschaft, so schwören sie sich in durchtanzten Nächten in Berlin, wird für immer halten. Und wie nebenbei verliebt sich Friedchen in Paulas charmanten Cousin Max. Doch dann kommt Hitler an die Macht - und Paula und Max sind Juden.
Marianne Schreiber empfiehlt:
Ann Packer, die große Vermesserin des menschlichen Herzens, 'schreibt mit Mut, Humor und Weisheit über die Zumutung unserer Endlichkeit' (J. Courtney Sullivan) und über das letzte überraschende Kapitel einer Ehe.
Dass dieser Moment kommen würde, wussten sie beide: Claires Erkrankung geht in die Phase der letzten Monate und Wochen. Fast vierzig Jahre lang haben sie eine gute Ehe geführt, zwei Kinder großgezogen und die Herausforderungen des Lebens gemeinsam bewältigt - die sprühende Claire und Eliot, stets etwas in ihrem Schatten, aber bedingungslos an ihrer Seite. Vielleicht waren sie sich nie so nah wie jetzt. Da konfrontiert ihn Claire mit einem Wunsch, der ihn komplett aus der Bahn wirft: Nicht ihn will sie um sich haben in der Zeit, die ihr bleibt, sondern ihre besten Freundinnen Holly und Michelle.
Ein mit meisterhafter Leichtigkeit erzählter, einfühlsamer Roman über die wahren Zumutungen der Liebe, über Verletzung und Großherzigkeit und die Unberechenbarkeit der letzten Dinge.

Hannes Fessler empfiehlt:
Katabasis = die Geschichte eines Helden, der in die Unterwelt absteigt
Alic Law hat ihr ganzes Leben lang nur ein Ziel verfolgt: die Beste auf dem Feld der Analytischen Magie zu werden. In Cambridge, als Doktorandin des weltberühmten Professors Jacob Grimes, scheint ihr Traum englich in Erfüllung zu gehen. Zumindest, bis Grimes bei einem Unfall stirbt, an dem Alice möglicherweise nicht ganz unschuldig ist. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Professor in die Hölle zu folgen. Dumm nur, dass ihr Erzrivale Peter Murdoch dieselbe Idee hat. Mit Dante und Ovid im Gepäch brechen die beiden auf, um die Seele ihres Mentors zu retten - welchen Preis sie dafür auch zahlen mögen. Doch die Hölle ist nicht so, wie erwartet. Und Alice und Peter verbindet mehr, als es zunächst scheint.








