Unsere ganz persönlichen Lesetipps
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Moritz Eisele empfiehlt:
Ein Buch zur Ferienzeit - so schrecklich komisch wie Ein Sommer in Niendorf
Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in Heidelberg mal einen richtig schönen Kurzurlaub gönnen. Vielleicht vertreibt das ja auch den seelischen Smog über dem Eheleben. Das Boutiquehotel ist für das viele Geld gar nicht so toll; dafür haben die beiden gleich einen neuen Stamm-Italiener ausgemacht. Das Restaurant voller Flair befindet sich auf einem alten Flussschiff im Neckar. Während die Ehe der beiden im Verlauf einer Woche zusehends aus der Form gerät, wird auch der abendliche Gang auf das Restaurantschiff immer mehr zur Enttäuschung, zur Strafe, zur Höllenqual. Das Teuflische bricht mit verheerender Macht in den Alltag, am Ende steht eine Katastrophe - und das alles zum Schlager-Oldie Memories of Heidelberg in Dauerschleife.
"Man sollte jedem, der in den Urlaub fährt, dringend raten, Memories of Heidelberg von Heinz Strunk in den Koffer zu packen. Die Laune wird sich während der Lektüre dieses Romans enorm verbessern." Adam Sobzcynski, Die Zeit.
Sabine Eisele empfiehlt:
'Er brauchte sie, damit es funkelte. Und sie brauchte ihn, um ungestört funkeln zu können.' Reicht die Liebe im Zweifel?
Ein Roman über die Liebe, die Freiheit, die Abhängigkeit: Michelle ist Anfang dreißig, als ihr Leben im Osten des Landes auseinanderbricht. Sie steigt auf ihre Vespa, lässt alles hinter sich und fängt von vorne an: Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf Luxus, westdeutschen Reichtum und - Henry. Einer, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie, dem es nie an irgendetwas gemangelt hat. Sie verlieben sich, allen Unterschieden zum Trotz. Ein sorgenfreies Leben scheint Michelle erstmals möglich - nur zu welchem Preis?
Ruth-Maria Thomas erzählt von der bösen Zufälligkeit, die darüber entscheidet, in welches Leben man hineingeboren wird - und von der Liebe dazwischen. Ein Buch, in das man tief hineinfällt und aus dem man verändert wieder auftaucht.
Ingra Orthober empfiehlt:
Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden: Ein faszinierender Roman über das Eintauchen in die Kindheit und darüber, was einen Menschen prägt
Vidars Leben ist aus den Fugen geraten. Nach einem gewalttätigen Vorfall in der Schule wird er vom Lehrdienst suspendiert. Als er zu Hause zufällig die Telefonnummer des alten Sommerhauses der Familie findet, wählt Vidar aus einer Laune heraus die Nummer. Es meldet sich sein Vater, der längst tot ist. Bald versteht Vidar: Am anderen Ende der Leitung ist immer der 17. Juni 1986, ein Tag aus seiner Kindheit. Es öffnet sich eine Falltür in die Vergangenheit. Anruf für Anruf versucht Vidar, jeden Schritt seiner Familie an diesem Tag nachzuvollziehen. Er überschreitet eine Grenze nach der anderen. Und während sich der Tag seiner Kindheit langsam auflöst, zieht sich die Schlinge in der Gegenwart immer enger zu.
'Es ist, als hätte alles, was Alex Schulman zuvor geschrieben hat, den Weg für diesen Roman geebnet.' Gefle Dagblad
Marianne Schreiber empfiehlt:
"Was für eine berührende, tragische Geschichte! Und was für ein Erzähltalent diese Autorin hat!"
Leserstimme aus unserem Online-Shop
Joseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den Sechzigerjahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie - sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.

Hannes Fessler empfiehlt:
Edinburgh in den 1920ern: Der Psychiater Dr. Pierce erprobt innovative Hypnosemethoden an seinen Kriegsversehrten Patienten, als eines Nachts der Vorstand des Northern Lighthouse Board an die Pforten seiner Nervenheilanstalt klopft. Er ersucht Heilung für den Ingenieur David Bradley. Seit Bradley von der Inspektion des argentinischen Leuchtturms Goliaths Auge zurückgekehrt ist, verfällt er, kaum von seiner Zwangsjacke befreit, stumm in manische Schwimmbewegungen. Einziges Zeugnis der vergangenen Wochen ist sein Tagebuch, das Grausames erahnen lässt. Dr. Pierce ist fasziniert - Bradleys Heilung soll ihm als sein Meisterstück zu internationaler Anerkennung verhelfen. Doch auch seine eigene Vergangenheit wirft schwarze Schatten, und je tiefer er sich in den Fall versenkt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Psychiater und Patienten, zwischen Wahn und Wirklichkeit.








